Die Maskottchen der Kindersportschule und der Kinder-Camps

 
 
Rosky & Scoopy sind die zwei herzigen Maskottchen der Kindersportschule. Sie wurden im Auftrag der Kindersportschule von Nicolas d´Aujourd´hui gezeichnet.
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Der Name Rosky kommt von dem englischen Begriff "Rope Skipping" und bedeutet auf Deutsch "Seilspringen". Das Kängeruh mit seiner Sprungkraft ist dazu das passende Tier. Das Sprungseil ist ein alt bekanntes Bewegungs- und Sportgerät, man kann es überall mitnehmen und es ist vielseitig einsetzbar. So lassen sich ausgezeichnet die koordinativen Fähigkeiten (Rhythmus, Orientierung, Gleichgewicht, Differenzierung, Reaktion), wie auch die konditionellen Fähigkeiten, insbesondere die Ausdauer und die Kraft trainieren. Gerade was die Kraft betrifft, so wird praktisch der ganze Körper beansprucht.
 
 

  
Der Name Scoopy kommt von dem Begriff des „Scoop-Schlägers“. Dieser Schläger wird aufgrund seiner gekrümmten Form auch Bananen-Schläger genannt. Wegen den Bananen ist hier der kleine Affe "Scoopy" das passende Tier. Der Scoop-Schläger eignet sich für Kinder sehr gut, um das Jonglieren zu erlernen. Jonglieren ist wie auch das Seilspringen ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Trainingsinhalte.
 
 
 

Jonglieren ist gut für das Gehirn

  

Dank regelmässigem Jonglieren vergrössert sich die Brücke zwischen den beiden Gehirnhälften, der Corpus Callosum. Durch diese Vergrösserung wird eine gewisse Synchronisation, was die Benutzung der Gehirnhälften angeht, erreicht. Bei den meisten Menschen ist die linke Gehirnhälfte, die für Logik und Sprache zuständig ist, dominant, während die rechte Hälfte, die den emotionalen und phantasievollen Part des Gehirns bildet, weniger benutzt wird. Durch die Angleichung der Benutzung wird auch die Kreativität erhöht, da kreatives Schaffen vor allem durch eine beidseite Benutzung des Gehirns entsteht.
Schon länger bekannt ist, dass eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit unmittelbar mit Intelligenz zusammenhängt. Bereits eine Studie der Forscher Reed und Jensen 1993 zeigte, dass die Intelligenz eine negative Korrelation mit der Reaktionszeit aufweist, d.h. Probanden mit guter Reaktionsfähigkeit hatten hohe Intelligenz.

Jonglage aktiviert durch das abwechselnde Arbeiten mit linker und rechter Hand und das Überkreuzen der Gesichtsmitte beide Gehirnhälften. Es werden neue Verknüpfungen gebildet, neue „Nervenstraßen“ gebaut. Diese neuangelegten Nervenbahnen können hilfreich sein beim Erlernen anderer Inhalte oder Fertigkeiten, wie dem Spielen eines Instruments, lesen und schreiben oder im Beruf. Das Kindesalter ist die wichtigste Prägephase des Gehirns. Bittmann (2002) belegt jedoch erstmals, dass die Entwicklung des Gehirns durch körperliche Aktivität zeitlebens beeinflusst wird und damit auch dessen Funktionsweise. Und obwohl die neuronale Plastizität in der Kindheit am höchsten ausgeprägt ist, sind auch zirkuspädagogische Wirkungsweisen auf die motorische und kognitive Entwicklung belegt. Jonglieren fördert neben der Reaktionsfähigkeit darüber hinaus die Beidhändigkeit und die für eine kognitive Leistungssteigerung so wichtige die Auge-Hand-Koordination. Das gilt allgemein auch für die einfache Form der Jonglage mit Bällen und wurde in einer Studie der Universitäten Regensburg und Jena nachgewiesen. So wurde anhand von jonglieren lernenden Erwachsenen nachgewiesen, dass sich das Gehirn auch beim Erwachsenen bei Lernvorgängen entwickelt. (siehe folgenden Text)
 

Studien über die Gehirnleistung

Bisher war man davon ausgegangen, dass Erwachsenenhirne keinen wesentlichen Zuwachs an grauen Zellen mehr erhalten, sondern sich altersbedingt oder durch Krankheit zurückbilden. Wissenschaftler von der Universität Regensburg und der Universität Jena konnten nun erstmals in einer Studie nachweisen, dass sich auch Erwachsenenhirne bei entsprechendem Training noch verändern.
Das Team um den Regensburger Neurologen Arne May liess Erwachsene (Altersdurchschnitt 22 Jahre) drei Monate lang das Jonglieren lernen. Die 12 besten Kandidaten, die drei Bälle mindestens 60 Sekunden lang in der Luft halten konnten, wurden für die Studie ausgewählt. Ihre Hirnstrukturen wurden vor dem Training, direkt nach dem Training und nach dreimonatiger Trainingspause untersucht und mit denen untrainierter Probanden verglichen.
Nach den drei Monaten liess sich bei den "Jongleuren" eine deutliche beidseitige Vergrösserung der grauen Substanz in der linken hinteren Furche zwischen oberem und unterem Seitenläppchen des Gehirns (im intra-parietalen Sulcus) erkennen. Dieses Gebiet ist darauf spezialisiert, Bewegungen von Objekten im dreidimensionalen Raum wahrzunehmen. "Nach einer dreimonatigen Trainingspause hatte sich diese Erweiterung teilweise wieder zurückgebildet", erklärt May.
"Dieses Ergebnis widerlegt die gängige Vorstellung, dass sich die anatomische Struktur des erwachsenen Gehirns nicht mehr verändert, es sei denn durch den Alterungsprozess oder Krankheit", fasst der Neurologe aus Regensburg zusammen. Die Studie belege vielmehr, dass der Lernprozess strukturelle Veränderungen in der Gehirnrinde bewirke. Welche Prozesse dabei auf der mikroskopischen Ebene ablaufen ist allerdings noch unklar.

Quelle: Universität Jena, Pressemitteilung
 
 
   
           
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